Im Mittelpunkt des kreisförmigen Raumes mit einer Kuppel,
deren Innendurchmesser acht Meter beträgt, ist der Projektor Kleinplanetarium,
Typ ZKP-1, hergestellt vom deutschen Unternehmen Carl Zeiss
Jena aufgestellt, der von der Kroatischen naturwissenschaftlichen Gesellschaft
gekauft wurde. Seit der Eröffnung (18. Mai 1965) ist das Planetarium
ständig für die Öffentlichkeit geöffnet, so daß
bis heute mehr als zehntausend Veranstaltungen stattgefunden haben, an
denen mehr als 300 000 Besucher teilgenommen haben.
In ihm wird der Sternenhimmel mit etwa 5000 Sternen durch eine Projektion
auf der Innenseite der Kuppel simuliert, die mit Hilfe eines 31-optischen
Systems realisiert wird, von denen jedes einen Teil des Himmels projiziert.
Die Anordnung dieser künstlichen Sterne sowie ihr einzelner Glanz
ermöglichen das visuelle Erlebnis des Sternenhimmels, so wie er unter
idealen Bedingungen zu sehen ist. Mit Hilfe von besonderen Projektoren
weden die Sonne, der Mond (mit seinen Phasen), die Planeten, die Milchstraße
und andere Erscheinungen am Sternenhimmel dargestellt, und zwar in der
genauen Position, in der sie sich im Augenblick befinden. Durch das Drehen
des Projektors kann die tägliche (scheinbare) Bewegung des Sternenhimmels
simuliert und sein Aussehen zu irgendeiner Nacht- und Jahreszeit dargestellt
werden. Der Projektor ermöglicht außerdem das Zeigen des Nachthimmels
von verschiedenen geographischen Breiten aus, vom Äquator bis zum
Nordpol.