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Apisarium

Nach dem Vorbild ähnlicher Ausstellungen anderer wissenschaftlicher und technischer Museen weltweit, hat das Technische Museum 1994 seine Abteilung Grundzüge des Ackerbaus mit neuen Inhalten bereichert, dem Apisarium – den anschaulichen Bienenkörben.

In drei Glasbienenkörben mit lebenden Bienen kann auf unmittelbare Weise das Leben und die Arbeit der Bienengemeinschaft betrachtet werden. Jeder Bienenkorb ist durch einen Gang mit der Umgebung verbunden, was den Bienen einen ungestörten Flug in die Natur und das Sammeln von Blütenstaub und Nektar ermöglicht.

Die Besonderheit des Apisariums liegt in den lebenden Exponaten, so daß sich die Besucher aufgrund eines direkten visuellen Einblickes mit den Geheimnissen der Organisation von Bienengemeinschaften und den wundersamen Lösungen ihrer Wohnstätte vertraut machen können.

Bereits im 18. Jahrhundert hat beispielsweise Rudjer Boskovi über die sechseckigen Bienenwaben als der idealen Form zur Raumnutzung geschrieben. Der Bienenkorb ist zugleich eine große lebende Fabrik, in der sich auf ausgesprochen kleinem Raum ein sehr komplexer und ökologisch sauberer "technologischer Prozess" der Nahrungsproduktion abwickelt.

 


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