ANTIKE SALONA

 

Sechs Kilometer nördlich von Split, im heutigen Solin, befinden sich die Überreste der antiken Stadt Salona, der Metropole der römischen Provinz Dalmatien. Die günstige geographische Lage in der Mitte der adriatischen Ostküste und die Lage am Ende der Kastellanischen Bucht, neben dem Delta des Flußes Salon (heute Jadro), sowie eine gute Straßenverbindung mit dem Innenland haben eine schnelle und ungestörte Entwicklung der Stadt ermöglicht.

Salona war ursprünglich ein Küstenstützpunkt und Hafen der illyrischen Delmaten in unmittelbarer Nähe von Tragurion und Epetion, den Kolonien der Griechen von Issa. Zu dieser Zeit hat in Salona neben den einheimischen Illyren und griechischen Einsiedlern auch eine große Anzahl von Italikern gelebt. Nach dem Bürgerkrieg zwischen Cäsar und Pompejus im Jahr 48 v. Christi hat Salona den Status einer römischen Kolonie erhalten, und wird zum Zentrum der Illyren, später der Provinz Dalmatien.

Nach dem Ersticken des letzten illyrischen Aufstands (Batons Aufstand, vom Jahre 6 bis 9) beginnt für Salona eine Zeit des Friedens und des Wohlstands, ersichtlich aus der urbanistischen Entwicklung und der starken Bauaktivität. (Slika 2)

Der alte Stadtkern war trapezförmig, umgeben mit Mauern und befestigten Türmen, deren einzelne Teile aus dem 2. Jh.v. Christi stammen. Bis heute wurde der östliche Trakt der Stadtmauern bewahrt, der aus großen Steinblöcken gebaut wurde, mit einem Tor, das von achteckigen Türmen aus der Zeit des Augustus (Porta Caesarea) umgeben war. Von ihm ging eine Straße aus, deren eine Richtung gegen Südosten und Süden abzweigte, während die andere gegen Norden in das Innenland führte. (Slika 3)

Die plötzliche Entwicklung der Stadt zur Zeit von Augustus und durch das ganze erste Jahrhundert begleitete der Bau von öffentlichen Objekten. Im südöstlichen Teil wurde das Forum errichtet, mit dem Kapitol als dem Zentrum des öffentlichen, politischen und religiösen Lebens. In der Nähe des Forums wurd gegen Ende des 1. Jahrhunderts ein Theater errichtet, das um die 3500 Besucher empfangen konnte. Die Darstellung von Salona, auf der das teatar sichtlich ist, befindet sich auf Trajans Säule in Rom. (Slika 4)

Südlich vom Theater befand sich der früher erbaute Tempel. Außerhalb der Stadtmauern, neben den Straßen, die aus der Stadt führten, entstanden nach römischem Brauch Nekropolen. Die bekannteste ist die westliche Nekropole, die in horto Metrodori genannt wurde und auf der Straße in Richtung Tragurion plaziert war, und die wegen des "Kyklopenbaus" der Einfriedung der Grabparzellen bekannt war. Vom 1. Jh.v. Christi an weitet sich die Stadt in Richtung Westen und Osten, und wegen der Gefahr von den germanischen Völkern werden die Ausweitungen mit Schutzmauern umgeben und mit rechteckigen Türmen befestigt. Die Stadt erhält eine elyptische Form, deren Achsen über 1600 m der Richtung Osten-Westen und über etwa 700 m der Richtung Norden-Süden verliefen. (Slika 5)

Prilikom gradnje bedema pojedini objekti, radi brže gradnje, postaju njihovim sastavnim dijelom. U bedeme su inkorporirani nadzemni dio vodovoda koji je grad opskrbljivao pitkom vodom s izvora Jadra veæ u 1. st. pr. Krista i najmonumentalnija salonitanska gra?evina amfiteatar, podignuta u drugoj polovici 2. st. na krajnjem sjeverozapadnom dijelu grada.(Slika 6a i 6b)

Während des Baus des Mauerwerks werden einige Objekte, aus Gründen des schnelleren Baus, zu seinen Bestandteilen. In das Mauerwerk wird der oberirdische Teil des Wasserwerks inkorporiert, das die Stadt mit Trinkwasser von der Quelle des Jadro schon im 1. Jh.v. Christi versorgte, sowie das monumentalste salonitanische Bauwerk amfiteatar, das in der zweiten Hälfte des 2. Jh. im äußersten nordwestlichen Teil der Stadt errichtet wurde.

Dieses römische Bauwerk, in dessen Arena sich blutige Kämpfe zwischen Gladiatoren und wilden Tieren ereigneten, konnte fast 19.000 Zuschauer empfangen. In den Substruktionen der Zuschauertribüne wurden zwei Kultstätten der Göttin des Schicksals und der Rache - Nemesis, die von den Gladiatoren angebetet wurde. Die Kristen haben später diese Kultstätten in Memorialkapellen umgewandelt, zum Andenken an die in der Arena getöteten kristlichen Märtyrer.Im Gebiet der östlichen Stadterweiterung wurden Teile von Wohnungsobjekten und Reste der Stadtinsula gefunden, und südöstlich von der Porta Caesaree die Ruinen einer Luxusvilla, wahrscheinlich des Praetorium, des Palastes des Provinzstatthalters. Die Böden des Palastes sind mit mehrfarbigen Mosaiken mit Darstellungen von mythischen Gestalten (Apollo, Triton, Orpheus) geschmückt. (Slika 7)

In Salona wurde eine größere Anzahl von privaten und öffentlichen Thermen entdeckt. (Slika 8a) Die besterhaltenen sind die Großen Stadtthermen vom Ende des 2. Jh. im östlichen Stadtteil. (Slika 8b)

Ein bedeutender Zeitraum in der Entwicklung der Stadt war während der Herrschaft des Kaisers Diokletian, der unweit der Salona einen prachtvollen Palast gebaut hat, in den er sich nach der Abdikation im Jahre 305 zurückzieht. (Slika 9b)

Zu seiner Zeit werden viele monumentale Bauten errichtet, das Forum, die Tempel und die Thermen renoviert, sowie das Amphitheater dazugebaut. Zu dieser Zeit zählt Salona mit der Umgebung um die 60.000 Einwohner, und in der Stadt herrscht ein starker kosmopolitischer Geist. Neben der offiziellen römischen Religion haben in Salona verschiedene orientalische Glaubensbekennungen bestanden, wie etwa die Kulte der Isis, der Kybela, und besonders verbreitet war die Anbetung der kleinasiatischen Sonnengottheit Mithra, deren Kultstätten auf mehreren Orten innerhalb der Stadt aufgefunden wurden.


Slika 1: Pogled na položaj Salone


Slika 2: Trofej iz Garduna
(logor VII. rimske legije) s prikazom
zarobljenih Ilira nakon
gušenja Batonovog ustanka


Slika3: Porta Caesarea


Slika 4: Prikaz Salone na Trajanovu stupu


Slika5: Tlocrt antièkog grada
s oznaèenim lokalitetima


Slika6a: Pogled na ostatke amfiteatra


Slika6b: Pogled na ostatke amfiteatra


Slika7: Mozaik s prikazom
morskog božanstva Tritona iz namjesnièke palaèe


Slika8a: Pogled na ostatke termi


Slika9a: Idealna rekonstrukcija
Dioklecijanove palaèe

 

 

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