Im Jahr 1864 wurden die Seitentürme
und der Barockeingang angebaut.
Die Besonderheit des Museums besteht in
den kleinen ambientalen Kammerausstellungen, die ihm einen besonderen Reiz und
Lebenskraft verleihen, und die separate thematische Einheiten darstellen.
Eine
Auswahl aus der ethnographischen Sammlung, die
die reichste Sammlung des Museums ist, zeigt das Innere eines typischen dreiräumigen
Bauernhauses zu Beginn des 20. Jahrhunderts sowie die traditionelle Lebensweise
dieses Gebietes. Außerdem sind volkstümliche handgemachte Gegenstände,
vor allem Textilien und Holzprodukte sowie traditionelle Volksmusikinstrumente
ausgestellt.
Eine separate Einheit stellt die Töpferkunst
aus Fericanci dar. Dieses weitbekannte Töpferzentrum Slawoniens ist als
Töpferwerkstatt mit allem notwendigen Werkzeug und Zubehör sowie einer
reichen Auswahl an Produkten dargestellt.
Die Geschichte des Gebietes
von Nasice wird durch die archäologischen Funde sowie das auf diesem
Gebiet gefundene geschichtliche und kulturgeschichtliche Material vorgestellt.
Bedeutenden
Persönlichkeiten, die in Nasice oder Umgebung geboren wurden: Izidor
Krsnjavi, Dora Pejacevic, Hinko
Juhn und Mato Benkovic wurden Gedenkzimmer
gewidmet. Auch die Galerie Izidor Krsnjavi
ist ein Bestandteil des Museums. Die ständige Ausstellung dieser Galerie
besteht aus einer Auswahl von Künstlern, die durch ihre Geburt, Abstammung,
Aufenthalt oder Tätigkeit mit diesem Gebiet verbunden sind. Hier sind auch
die Werke jener Künstler ausgestellt, die Teilnehmer
der Künstlerkolonie Hinko Juhn sind. Im großen Salon
des Schloßes werden zeitweise Gemälde-Ausstellungen organisiert.
Geplant
ist die Aufstellung einer Jagd- und Mineralogiesammlung, für die es bereits
Material gibt, außerdem wird auch die Sammlung der Familie Pejacevic vorbereitet.
Seit
der Gründung des Museums hat sich vor allem Prof. Ivana Jurkovic,
die bis zur ihrer Pensionierung auch Leiterin des Museums war, durch ihre Arbeit
und das Sammeln von Material, insbesondere für die ethnographische Sammlung,
hervorgehoben.